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Stellungnahme der Taipeh Vertretung zur Fortsetzung der Bemühungen um die Austragung der Olympischen Jugendspiele 2019 in Taichung
13.08.2018. 1. Am 24. Juli 2018 beschloss der Provisorische Rat des Ostasiatischen Olympischen Komitees (East Asian Olympic Committee; EAOC) in einer Resolution einseitig, die Austragung der „Ostasiatischen Jugendspiele Taichung 2019“ (2019 East Asia Youth) auszusetzen. Die Stadt Taichung und das „Chinese Taipei Olympic Committee“ (CTOC) reichten am 30. Juli 2018 jeweils einen Antrag auf Fortsetzung der Ausrichtung der Spiele beim EAOC ein.

2. Als Hauptpunkt des Antrags wird betont, dass die Stadt Taichung und das CTOC die Bestimmungen der EAOC-Vollversammlung und des Gaststadtvertrags seit der Vertragsunterzeichnung aktiv umgesetzt haben, keine EAOC-Vorschriften verletzt wurden und zur Beilegung der Meinungsverschiedenheiten durch harmonische Konsultationen um die Aufnahme von Verhandlungen nach Artikel 24 des Vertrages bitten. In seinem Antrag wies das CTOC wiederholt hin, dass es seinen Verpflichtungen gemäß der Olympischen Charta und dem Übereinkommen von Lausanne von 1981 stets nachgekommen ist und die einschlägigen Bestimmungen nicht verletzt hat.

3. Am 24. Oktober 2014 erhielt Taiwan das Recht auf die Ausrichtung der Ostasiatischen Jugendspiele 2019. Die Stadt Taichung und das CTOC unterzeichneten gemeinsam mit dem EAOC den Gaststadtvertrag, den sie seitdem gewissenhaft umgesetzt haben. Bis heute hat die Stadt Taichung für den Bau der Wettkampfstätten und andere Wettkampfvorbereitungen bereits über 676 Millionen NTD (über 22 Millionen US-Dollar) investiert. Außerdem wurden Behörden und Institutionen auf allen Ebenen mobilisiert, einschließlich der Ämter auf der Ebene des Kreises und der Stadt, sowie weitere Ressourcen und Finanzmittel eingesetzt, um die Vorbereitungen termingerecht erfolgreich abzuschließen.

4. Die Regierung von Taiwan hat die unabhängige und selbständige Arbeit des CTOC immer vollkommen respektiert und bei der Überarbeitung des Nationalen Sportgesetzes 2017 eigens ein Kapitel eingefügt, in dem die Rolle des CTOC als vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannter Vertreter Taiwans betont wird. Bei der Austragung durch das CTOC müssen die Olympische Charta und die Regeln des IOC eingehalten werden. Außerdem stimmen die taiwanische Regierung und das CTOC in diesem Punkt überein, um zu garantieren, dass taiwanische Sportler und Sporteinrichtungen an internationalen Wettkämpfen und Konferenzen der internationalen Sportorganisationen teilnehmen und dieselben Rechte wie die Vertreter anderer Mitgliedsländer genießen können. Seit Unterzeichnung des Übereinkommens von Lausanne 1981 hat Taiwan stets alle Regeln des IOC befolgt.

5. Die Resolution des EAOC verletzt das Recht der herausragenden jungen taiwanischen und anderen ostasiatischen Sportler auf Teilnahme an diesem sportlichen Wettkampf. Damit werden die Mitgliedsrechte unseres Landes erheblich beschädigt und die Gefühle der taiwanischen Bevölkerung ernsthaft verletzt. Die Regierung und die Bevölkerung von Taiwan möchten die Bitte um den Antrag auf Rücknahme der Resolution nach Kräften unterstützen und darum kämpfen, dass die Veranstaltung stattfinden kann. Wir hoffen auf Unterstützung seitens der internationalen Gemeinschaft.

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