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Eröffnung Schizophrenia Taiwan 2.0
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28.01.2014. Am 24.Januar fand unter der Anwesenheit der Repräsentantin der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Frau Agnes Hwa-Yue Chen, sowie acht der ausstellenden, jungen taiwanischen Künstler, die aus verschiedenen Teilen der Welt nach Berlin gekommen waren, die feierliche Eröffnung der Ausstellung Schizophrenia 2.0 im Collegium Hungaricum in der Dorotheenstraße statt.

Als Teil des jährlich stattfindenden, renommierten Berliner Medienkunstfestivals transmediale bietet die Ausstellung einen faszinierenden Blick auf die Auseinandersetzung junger taiwanischer Künstler mit ihrer Heimat und der Situation Taiwans in einer immer stärker vernetzten und digitalisierten Welt. Kaum ein anderes Land verkörpert die Gleichzeitigkeit von Tradition und Moderne so offensichtlich wie Taiwan.

Wie sehr die Globalisierung zu unserer aller Realität geworden ist, wurde schon durch die verschiedenen Eröffnungsredner deutlich. Neben der Repräsentantin Agnes Hwa-Yue Chen, sprachen auch noch der schwedische Kurator der transmediale, Kristoffer Gansing, eine der taiwanischen Kuratorinnen der Ausstellung, Li I-Wei 李怡衛 und der Direktor des Veranstaltungsortes Collegium Hungaricum, der ungarische Dichter, Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur mit türkischen Wurzeln, János Can Togay, einige einleitende Worte und beleuchteten jeweils ihr persönliches Verhältnis zu Taiwan und dessen Verortung innerhalb unserer globalisierten Welt.

Dabei wies János Can Togay darauf hin, dass der Titel der Ausstellung, Schizophrenia Taiwan 2.0, nicht nur mit der schwierigen Problematik von nationaler Identität und diplomatischen Unsicherheiten assoziiert werden sollte, sondern, dass die Fähigkeit aus einer Vielzahl von verschiedenen, scheinbar „schizophrenen“ Perspektiven auf Entwicklungen in unserer immer komplexer werdenden Welt zu schauen, als geradezu notwendige Vorraussetzung und Chance verstanden werden muss.

So präsentieren auch die Künstler auf sehr unterschiedliche Weise ihren einzigartigen Blick auf Taiwan als, wie es in einem Text zur Ausstellung heißt, „Kraftwerk der globalen digitalen Wirtschaft“. Obwohl gemäß dem Charakter der transmediale digitale Medieinstallationen in der Ausstellung dominieren, tragen doch gerade auch die „analogen“ Exponate zu einem anregenden Gesamtensemble bei.

In ihrer Form als gemeinsame Ausstellung junger taiwanischer Künstler ist die Ausstellung eine Seltenheit in Berlin, die man auf keinen Fall verpassen sollte!

Collegium Hungaricum Berlin Dorotheenstraße 12

Öffnungszeiten täglich, 10 – 19 Uhr
Sonderöffnungszeiten: 24. Januar: 10 – 24 Uhr, Medienfassade von 18 – 23.30 Uhr 29. – 31. Januar: 10 – 24 Uhr, Medienfassade von 17 – 23.30 Uhr

Eintritt frei


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