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Herzlich Willkommen
Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft – Freunde Taiwans seit über 50 Jahren
Anita Schäfer Portrait
Anita Schäfer, MdB, Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft (DCG) - Freunde Taiwans
Mitgliederversammlung 2010
Mitgliederversammlung 2010
Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft e. V. - Freunde Taiwans wurde 1957 gegründet und ist damit der älteste Verein zur Förderung der Beziehungen zu Taiwan in Deutschland, zu dessen Mitgliedern Deutsche wie Taiwaner zählen. Die Gesellschaft bestand zunächst vor allem aus Abgeordneten des Deutschen Bundestages, denen eine langfristige Entwicklung der deutsch-taiwanischen Beziehungen ein Anliegen war. Sie vereinigt inzwischen Bürgerinnen und Bürger aus Kultur und Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die aus Deutschland oder aus Taiwan stammen.

Die Vorsitzende und die Vorstandsmitglieder der DCG üben ihre Tätigkeit auf ehrenamtlicher Basis aus. Sie fördern die Freundschaft zwischen Deutschen und Taiwanern seit vielen Jahren und die Förderung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Taiwan.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Gesellschaft. Wir informieren Sie gerne über die Aktivitäten unseres Vereins und die deutsch-taiwanischen Beziehungen.


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Deutsch-Taiwanischer Rechtsdialog: Standortfaktor Recht: Aktuelle Entwicklungen im Zivilrecht in Taiwan (Republik China) im Rechtsvergleich
19.11.2016. Taiwan ist eine der dynamischsten und modernsten Demokratien Asiens. Als gefestigter Rechtsstaat bietet es sich heute für deutsche, europäische und andere westliche Unternehmen als Basis für den asiatischen Markt an. Deutschland und Taiwan verbindet ein ähnliches Werte- und Rechtssystem, das unter anderem Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einen hohen Stellenwert beimisst. Dies bildet die Basis, auf die sich unsere traditionellen und guten bilateralen Beziehungen stützen. Vor diesem Hintergrund laden wir herzlich ein zu einer Diskussionsveranstaltung

am Donnerstag, 1. Dezember 2016 um 19.00 Uhr
im Deutschen Bundestag, Jakob-Kaiser-Haus, Raum JKH 1.554
Eingang Dorotheenstr. 101 in 10117 Berlin Drucken...Mehr ...
Fotografie aus Taiwan: „Empty City Strategy“ von Che-Yi Yang
Yang
11.11.2016. Der zeitgenössische Fotograf und passionierte Badminton-Spieler Che-Yi Yang lebt auf der taiwanischen Insel Yilan. 2006 war er gezwungen, sein Studium der Umweltwissenschaften aufgrund einer schweren Krankheit aufzugeben, die er sich auf einer Indienreise zugezogen hatte. Yang dachte nach und wünschte sich nun ein Leben geprägt von Ideen und Inspiration. So wurde er künstlerischer Fotograf und Autor.

Yangs Werk ist Teil der permanenten Sammlung des Kiyosato Kunstmuseums in Japan. 2009 wurde er im Rahmen des Cloud Gate Dance Theatre Rangers Program ausgezeichnet und begab sich auf eine weitere einsame Wanderung, diesmal durch China. Che-Yi Yang gilt als der kreativste uns inspirierendste unter den jungen Fotografen Taiwans.
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Taiwanischer Film: „Hebei, Taibei“ von Li Nien-Hsiu in Berlin
Li Hebei
10.11.2016. Die preisgekrönte taiwanische Regisseurin Nien-Hsiu Li präsentiert im Rahmen des von korientation e.V. ausgerichteten Asian Film Festivals ihre neuste Dokumentation in Berlin. Mit „Hebei, Taipei“ hat sie in einem fünfzehn Jahre dauernden Prozess die wechselhafte und faszinierende Lebensgeschichte ihres Vaters verfilmt. Drucken...Mehr ...
COP22 – Globale Verantwortung und Möglichkeiten einer sinnvollen Beteiligung Taiwans an der UNFCCC
UNFCCC-Veranstaltung 2016
09.11.2016. „COP22 – Globale Verantwortung und Möglichkeiten einer sinnvollen Beteiligung Taiwans an der UNFCCC“ lautete die Diskussionsrunde der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft – Freunde Taiwans.

Bärbel Höhn, Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestages, stellte die Perspektiven und Erwartungen an die 22. UN-Klimakonferenz in Marrakesch 2016 vor und die Chancen der Zusammenarbeit Deutschlands und Taiwans bei der Energiewende. Die Energiewende ist machbar, wenn neben der Industrie die Bürger in Konzepte von Bürgerenergie einbezogen werden.

Ulrich Petzold, MdB, und Dr. Ludwig Stroink vom Deutsches GeoForschungs Zentrum referierten zu „Klimagerechtigkeit und globale Verantwortung“ sowie „Klimaschutz und Energiewende.

Der Klimawandel ist eine große Bedrohung für Länder auf der ganzen Welt. 2011 war Taiwan mit 264,66 Millionen Tonnen, und damit 0,84 % der weltweiten Emissionen, der 23.-größte Emittent von Kohlendioxid. Seit langem ist Taiwan bemüht, seinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im Jahr 2009 begann seine Regierung sich um eine sinnvolle Partizipation an der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) zu bewerben.

Taiwan hat sich zur Verringerung von Treibhausgasemissionen ehrgeizige Ziele gesteckt und 2015 bereits ein Gesetz zur Emissionsreduzierung und zum Management von Treibhausgasen verabschiedet. Mit dem Gesetz wird das Ziel Taiwans, seine Kohlendioxidemissionen bis 2050 auf 50 Prozent des Niveaus von 2005 zu senken, rechtlich verankert.

Taiwan ist für die Auswirkungen des Klimawandels besonders anfällig. Es liegt in einer meteorologisch und geologisch besonders sensiblen Region der Welt.

Taiwan als Industrieland trägt aber auch einen Teil der Verantwortung für die Sicherstellung einer nachhaltigen Entwicklung. Taiwan ist damit ein unverzichtbarer Partner und sollte nicht zurückgelassen werden.

Deshalb haben wir mit Abgeordneten und der interessierten deutschen und taiwanischen Öffentlichkeit auch über eine sinnvolle Partizipation Taiwans an der UNFCCC diskutiert. Taiwans Teilnahme an der internationalen Klimaschutzdebatte würde dem weltweiten Kampf gegen den Klimawandel weitere Impulse verleihen. Drucken...Mehr ...